Bildung mit Zukunft und Weitblick

Nachhaltigkeit. Studienrichtungen, die die relevanten Themen unserer Zeit aufgreifen, bieten gute Zukunftsaussichten

 


© IMC FH KREMS/MICHAEL PARAK

Gut ausgebildete Absolventen der Fachhochschulen sind bei Unternehmen sehr gefragt

 

Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz gewinnen immer mehr an Bedeutung. In Unternehmen, die vorausdenken und neue Konzepte für nachhaltiges Wirtschaften entwickeln, sind deshalb, auf diesem Gebiet gut ausgebildete Arbeitskräfte mit Ideen und Durchhaltevermögen, sehr gefragt.

Praxisorientierte Inhalte
Am FH OÖ Campus Wels wird der Master-Studiengang „Bio- und Umwelttechnik“ angeboten. „Hauptthemen des Studiengangs sind die relevanten Themen der heutigen Gesellschaft: Wir lesen und hören täglich über Herausforderungen in den Bereichen Medizin und Umwelt. Die Biotechnologie und die Umwelttechnik liefern hier essenzielle Konzepte und innovative Herangehensweisen, wie diese Herausforderungen in Zukunft gemeistert werden können“, erklärt Manuel Selg, Molekularbiologe und Leiter des Fachbereichs Chemie und Biologie an der FH OÖ Campus Wels.
„Bio- und Umwelttechnik“ ist ein sehr praxisorientierter Studiengang mit ca. 50 Prozent Praxisanteil. „Das fängt mit klassischen Laborübungen zur Erlernung des Handwerks an. Darauf aufbauend gibt es dann Übungen mit forschungsorientierten Fragestellungen bis hin zur Bearbeitung von ganzen Projekten in studentischen Kleingruppen“, so Selg.

Gute Jobaussichten
Die Studierenden des Masterlehrgangs bilden eine sehr heterogene Gruppe. Maturanten aus allgemeinbildenden sowie berufsbildenden Schulen sind dabei ebenso zu finden, wie erfahrene Studierende mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung. „Diese Diversität ist eine unserer großen Stärken. Was noch dazu kommt, ist die biotechnologisch korrekte Geschlechterverteilung von 50:50“, erklärt Manuel Selg.
Die Jobaussichten für die Absolventen sind ausgezeichnet. Viele Studierende werden direkt von den Einrichtungen übernommen, in denen sie die Bachelor- oder Masterarbeit gemacht haben. „Über 90 Prozent haben bereits zwei Monate nach Abschluss des Studiums einen Job“, so Selg.

 


© IMC FH KREMS / FH OOE/BERNHARD PLANK

Links: „Studierende lernen, wie Unternehmen eine nachhaltige Wirtschaftsweise umsetzen können“ (Ulrike Prommer, IMC FH Krems)
Rechts: „Über 90 Prozent haben bereits zwei Monate nach Abschluss des Studiums einen Job“ (Manuel Selg, FH OÖ Campus Wels)

 

Nachhaltigkeit umsetzen
„Innovative Denker“ werden auch an der IMC FH Krems in ihrem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“ ausgebildet. So können Unternehmen nicht nur die Experten aus diesem Masterprogramm rekrutieren, sondern auch ihren eigenen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich neben ihrer Berufstätigkeit fachliches Know-how im Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement anzueignen. Seit Herbst 2013 läuft der viersemestrige Masterstudiengang. Die Inhalte reichen von umweltethischen Aspekten der Wirtschaft bis hin zu Methoden erfolgreichen Managements. „Im Master-Studium „Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement“ beschäftigen sich die Studierenden mit Trends und Chancen im Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement und lernen, wie Sie ökologische und soziale Ansätze in Unternehmen und Organisationen verankern können. Anders ausgedrückt lernen sie also, wie Unternehmen und Organisationen eine nachhaltige Wirtschaftsweise umsetzen können“, erklärt Ulrike Prommer, Geschäftsführerin der IMC FH Krems.

Know-how einbringen
Absolventen werden dabei zur Übernahme verantwortungsvoller Tätigkeiten im nationalen und internationalen Berufsfeld qualifiziert. Nach dem Studium unterstützen sie Unternehmen und Organisationen bei der Implementierung von ökologischen und sozialen Maßnahmen. Die Studierenden kommen aus verschiedenen Berufsgruppen zusammen. „In der Regel bringen die Kolleginnen und Kollegen fünf bis 15 Jahre Berufserfahrung aus einer Vielzahl von Branchen mit. Wirtschaftliches, technisches oder naturwissenschaftliches Know-how trifft somit zusammen und wird durch die Inhalte des Studiengangs perfekt ergänzt“, so Prommer. Allen gemeinsam ist, dass sich die Studierenden in Zukunft in ihren Organisationen und der Gesellschaft verstärkt für Umwelt- und Nachhaltigkeit einsetzen wollen.

Autor:Helene Tuma

 

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