Qualifikationen sind der Schlüssel


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Die Arbeitnehmer sind zunehmend unglücklich im Job. Firmen suchen geeignetes Personal. New Work verändert unser Arbeitsleben. Was hilft in diesem Dilemma? Aus- und Weiterbildung!

„Der Arbeitsmarkt ist gerade in einer riesigen Transformation“, meint Franz-Josef Lackinger, Geschäftsführer des BFI Wien: Die Zahl der Menschen, die in ihren Jobs unglücklich sind und wechseln wollen, steige konstant an, wie der Arbeitsklimaindex der Arbeiterkammer verdeutliche. „Gleichzeitig wissen die Unternehmen schon jetzt nicht mehr, wie sie die hunderttausenden offenen Stellen besetzen sollen“.

Verstärkt werde dieser „Mismatch“ dadurch, dass sich die Art wie wir zusammenarbeiten in vielen Bereichen gerade nachhaltig ändert: „‚New Work‘ wird für viele vom Buzzword zur Arbeitsrealität.“

Das hänge auch stark damit zusammen, dass sich der Stellenwert von Arbeit deutlich verändert hat, wie die Europäische Wertestudie zeigt. „Immer mehr Menschen geht es nicht ‚nur‘ ums Geldverdienen. Sie wollen vielmehr eine berufliche Tätigkeit, die sie persönlich erfüllt, die sinnstiftend ist. Wenn der aktuelle Job das nicht ist, fällt die Entscheidung für einen Berufswechsel heute viel schneller als in der Vergangenheit“, erklärt Lackinger.

Dank der Vielzahl an offenen Stellen erscheint die Arbeitsmarktlage für Arbeitnehmer gerade günstig. „Ohne die richtigen Qualifikationen ist es aber auch jetzt schwierig, einen Job zu finden“, weiß der BFI Wien-Chef. Fundierte Programmier- oder Data Science-Kenntnisse, eine Elektrotechnik- oder Installationstechniklehre, bzw. ein Zertifikat in Sozial-, Case-Management, oder in der Demenzbegleitung. „Mit Qualifikationen wie diesen, kann man sich den Arbeitgeber aktuell aussuchen.“ Jetzt sei daher genau der richtige Zeitpunkt, in eine entsprechende Ausbildung zu investieren.

Was bedeutet das für Firmen?

Der aktuelle „Vorteil“ auf Arbeitnehmerseite lässt auch die Erwartungen an einen guten Arbeitgeber steigen. „Und dazu gehört auch, dass immer mehr Menschen Arbeitszeit, -ort und -inhalt weitestgehend selbstständig bestimmen wollen“, erklärt Lackinger.

Für viele Arbeitgeber eine neue Herausforderung: „Es ist zwar nicht die Quadratur des Kreises, aber wie eine mathematische Gleichung, die jetzt viel mehr Variablen hat. Und am Ende soll trotzdem das richtige Ergebnis rauskommen“, umschreibt der BFI Wien-Chef die Situation, die ein neues Führungsverständnis – und nicht zuletzt neue Kompetenzen der Führungskräfte – fordert. „Von Agilität über Positive Leadership bis zum Performance Management. So wie sich die Ansprüche der Belegschaft ändern, entwickelt sich auch die Werkzeugkiste, die den Führungskräften zur Verfügung steht, permanent weiter. Hier gilt es, am Ball zu bleiben.“

Am BFI Wien trägt man dieser Entwicklung durch eine laufende Ausweitung des Kursangebots für Führungskräfte Rechnung. Ganz neu im Portfolio: der Lehrgang „New Work – New Leadership“.

„Firmen, die in die laufende Weiterentwicklung der Führungskräfte investieren, punkten mehrfach“, ist Lackinger überzeugt: „Sie erzielen bessere Geschäftsergebnisse. Sie sichern sich im Buhlen um die richtigen Arbeitskräfte große Vorteile und können diese auch leichter halten.“ Denn Beschäftigte, deren Erwartungen an einen guten Arbeitgeber erfüllt sind, sind treue Beschäftigte. „Auch, wenn am Arbeitsmarkt fast kein Stein auf dem anderen bleibt. Der Stellenwert von Qualifikationen bleibt die Konstante“, so Lackinger abschließend.

 

Informationen zum Lehrgang „New Work – New Leadership“
https://www.bfi.wien/kurs/0060

Informationen zum Schulungsangebot für (künftige) Führungskräfte am BFI Wien:
https://www.bfi.wien/wirtschaft/management-und-fuehrung/

Das gesamte Bildungsangebot des BFI Wien:
https://www.bfi.wien

 

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