Der Top-Kommunikator Herbert Oschep über gutes Kommunizieren

Was macht gute Kommunikation aus? Fünf Fragen an Herbert Oschep, Top-Kommunikator des Landes.

Österreichs bester Kommunikator kommt aus dem politischen Feld: Herbert Oschep, Büroleiter von Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, wurde vom „extradienst“ zum Sieger gekürt. Wir fragen bei Oschep nach, wie man gut kommuniziert.

KURIER: Was macht Sie zum Top-Kommunikator?

Herbert Oschep: Das Voting begann ziemlich zeitgleich mit unserer Landtagswahl. Ich war sehr umtriebig und viel mit dem Landeshauptmann unterwegs. Ich glaube, meine mir nachgesagte Geselligkeit dürfte nicht geschadet haben. Darüber hinaus ist es gerade für einen Pressesprecher wichtig, Themen authentisch rüberzubringen. Dabei habe ich mir immer leicht getan.

Ihr wichtigstes Kommunikation-Tool?

Der persönliche Kontakt. Ein vernünftiges Vertrauensverhältnis und der ehrliche Umgang miteinander.

Kann man gute Kommunikation lernen?

Was man persönlich mitbringen sollte, ist eine offene, kommunikative Art und ein gewisses Maß an Flexibilität. Aber natürlich ist es auch hier so: man wird mit der Erfahrung besser und auch gelassener.

Glauben Sie, hat die Corona-Krise die Kommunikation verändert?

Kurzfristig schon, da Treffen nicht möglich waren. An die viel zitierte „nachhaltige Veränderung“ glaube ich aber nicht.

Tippen oder reden Sie lieber?

Ich bevorzuge nach wie vor den persönlichen Kontakt.  

Das Voting

Das Medien- magazin „extradienst“ kürte   Herbert Oschep zum  Kommunikator des Landes.

2. Thomas Salinger, XXXLutz);

3. Martin Biedermann, ORF

Die Arbeit

Kommunikation ist Oscheps Job:

„Bezüglich Arbeit am  Computer  halte ich es ähnlich wie der Landeshauptmann: – ich habe zwar einen, benutze ihn jedoch kaum ;)“

Autor: 
Sandra Baierl