Geschäftsessen: Im Jakober gibt es immer ein Platzerl

Das Jakober ist die erholsame Insel im hektischen Alpbacher Treiben: freundlich und mit dem besten Kaffee im Dorf.

Jedes Jahr seit 74 Jahren erwacht Alpbach aus seiner verträumten Herrlichkeit und wird zum Zentrum der heimischen Politik und Wirtschaft. Nicht jedes Lokal im Bergdorf kann damit umgehen. Der Böglerhof, einst erste Adresse, schwächelt an allen Ecken und garniert die Überforderung mit dem forschen Ton vom Chef persönlich.

Zum Glück gibt es ein paar Meter unterhalb das Gasthaus Jakober. Das Team um Jakob Larch schafft, was in diesen hektischen Tagen wahrlich nicht einfach ist: die Tiroler Gastlichkeit hochzuhalten, freundlich zu bleiben, für gute Stimmung zu sorgen.

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Ab 9 Uhr früh bis tief in die Nacht strudeln sich die Mitarbeiter hier ab. Wer es diskret braucht (auch das gibt es in Alpbach), der kann sich im Jakober in ein Hinterzimmer verziehen. Alle anderen nützen die wunderbar Schattenterrasse, um das bunte Treiben zu verfolgen.

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Hier passt das Gröstl, hier passt der Cappuccino: Auszeit im Jakober

Schon Tradition: beim Jakober lässt man es gerne ausklingen – an der Bar wird es manchmal auch drei oder vier Uhr früh, bei Tanzmusik und guten Drinks.

Essen/Trinken: **** (4/5)

Morgens ein Cappuccino, mittags Eierschwammerl, abends Gröstl: alles wunderbar.

Service: ***** (5/5)

Jakob Larch und sein Team schaffen Freundlichkeit und sind zuvorkommend. Schön!

Ambiente: ***** (5/5)

Die netteste Schattenterrasse im Ort.

Testerin und Autorin: Sandra Baierl

Autor: 
Sandra Baierl