Ist Österreich mit den Maßnahmepaketen besonders großzügig?

Mit mehreren Einmalzahlungen möchte die Regierung die Bevölkerung hinsichtlich der Teuerungen entlasten.

Es ist das dritte Maßnahmenpaket, dass die Bundesregierung diese Woche beschlossen hat und das die rasant steigenden Preise abfedern soll. So kommen zu den bereits veranschlagten vier Milliarden mit dem neuen „Anti-Teuerungs-Paket“weitere sechs Milliarden hinzu. Zum Paket gehört vor allem eine Reihe an Einmalzahlungen, die für die direkte Entlastung der Bevölkerung sorgen soll.

Neben einer zusätzlichen Einmalzahlung der Familienbeihilfe in Höhe von 180 Euro pro Kind ist das auch der Klimabonus. Dieser wird auf 250 Euro – unabhängig vom Wohnort – erhöht. Dazu wird eine Einmalzahlung von weiteren 250 Euro überwiesen, um die steigenden Energiekosten der Haushalte etwas abzudämpfen.

Ist Österreich im Kampf gegen die steigenden Preise besonders großzügig?

Andere Länder haben ähnliches beschlossen. Die Schweden etwa bekamen für die kalten Wintermonate Dezember, Jänner und Februar je 195 Euro pro Monat von der Regierung überwiesen, in Frankreich bekam jeder Haushalt mit einem Einkommen unter 2.000 Euro netto einen Energiegutschein im Wert von 100 Euro. Großbritannien überweist dem größten Teil seiner Haushalte umgerechnet rund 415 Euro und in Norwegen übernimmt die Regierung für die Haushalte 80 Prozent der Energiekosten.

Autor: 
Theresa Kopper